Was geschieht in der Stadt Waghäusel in derehrenamtlichenFlüchtlingshilfe? Wie viele Organisationen und Gruppen sind hierfürtätig? Wie gestaltet sich ihre Arbeit? WelcheErfahrungen haben sie bereits gesammelt? Zu diesen und ähnlichen Fragen gab es detaillierte Antworten und umfassende Informationen. Warum sich Waghäuseler Helfergruppen erstmals in dieser Form trafen und über ihr Engagement berichteten, hatte seinen Grund: Anton Ries, Vorsitzender der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) Wiesental, wollte in Zusammenarbeit mit dem Vinzentiusvereineinmal diverse Institutionen, Vereine, Gruppierungen und auch ehrenamtlich aktiveEinzelpersonen zusammenbekommen, die im Bereich der Flüchtlingshilfe und Integration tätig sind. Was können wir voneinander lernen? Unter diesem Gesichtspunkt lief der Informationsaustausch ab. 

Einen Abriss über ihr jeweiliges Aufgabengebiet und Einsatzfeld gaben Katja Zimmerer vomVinzentiusverein, Klaus Metzger, „Fahrraddoktorin der Gemeinschaftsunterkunft, Saskia Heiler und Nina Neumann von „Waghäusel hilft“, darüber hinausEbru Baz, Emrah Sahin und Nilüfer Saner, alle drei vom Verein für Dialog, Integration und Freundschaft (DIF),sowie Bruno Schilling von der KAB. Dieöffentliche Veranstaltung stand unter dem Thema Menschen brauchen Hilfe - Menschen helfen.

Genau dies ist auch das gemeinsame Ziel: Menschen helfen. So kamen insbesondere die jeweiligen Zielsetzungen, die Erfahrungen mit den Flüchtlingen und die Chancen der Integration zur Sprache. Dass die Arbeit auf Interesse stößt, zeigte sich auch an den vielfältigen Fragen, die von den KAB-Mitgliedern und von den weiteren Besuchern der Veranstaltung gestellt wurden. Großes Lob fand von allen Seiten die Tatsache, dass die KAB eine gute Möglichkeit geboten hat, die ehrenamtliche Arbeit, die in der Bevölkerung – mitunter im Verborgenen und Stillen – geleistet wird, aus erster Hand vorzustellen und den Bürgern nahe zu bringen.